Unser tägliches Zeug gib uns heute…

Diese Woche möchte ich ein Buch empfehlen: „The story of stuff“ (die Geschichte vom Zeugs) von Annie Leonard. Wer lesefaul ist, kann sich auf der Website „The story of stuff“ einige gute 20-Minuten-Beiträge mit der Autorin selbst ansehen.

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Es gibt die Story of…

  • Stuff (Zeug)
  • Solutions (Lösungen)
  • Bottled water (Trinkwasser)
  • Cosmetics (Kosmetik)
  • Electronics (Elektronik)
  • Change (Veränderung)

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Das erste Video The story of stuff zeigt auf, dass die vermeintlich lineare Prozesskette vom Abbau der Rohstoffe über die Produktion, die Verteilung, den Konsum und die Wiederverwertung gar nicht so simpel ist. Sie ist eher wie ein Wolf im Schafspelz. Mir hat das schon etwas ältere, aber immer noch hochaktuelle Video (2007) gut gefallen, weil es informativ, gut recherchiert und toll gemacht ist.

20 gut investierte Minuten!

Originalversion in Englisch

Übersetzte Version in Deutsch

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11 Gedanken zu „Unser tägliches Zeug gib uns heute…

  1. Pingback: Ohne Moralpredigt für die Umwelt sensibilisieren | wirfsnichtweg

  2. Pingback: Die Sonntagsleserin KW 10 | widerstandistzweckmaessig

  3. Eins meiner Lieblingsvideos zum Thema. =) Ich wusste garnicht, dass es auch ein Buch dazu gibt.
    Aber ich kann eigentlich alle Videos von ihr empfehlen, sie sind einfach so logisch aufgebaut, dass man sich fragt, warum das einem früher noch nicht aufgefallen ist.. =)

    Liebe Grüße

    die Smileykiste

    • Hallo Smileykiste (was für ein fröhlicher Name!)
      Ich habe das Buch geliehen gekriegt und erhielt dann noch den Hinweis, dass die Videos in Youtube anzusehen sind. Habe noch nicht alle gesehen, aber nach und nach werde ich sie mir anschauen.
      Vielen Dank für Deinen Kommentar und ein Smiley als Gruss 🙂

    • Ich bin auch ziemlich beeindruckt. Mag es sehr, wenn Dinge klar und strukturiert kommuniziert werden. Und ich finde es auch gut, wenn jemand mal die Trampelpfade verlässt, die alle gehen und „out of the box“ denkt, recherchiert und dies der Öffentlichkeit zeigt. Danke für Deinen Kommentar und viele Grüsse!

      • Hallo Cornelia!

        Ja, ganz meiner Meinung, um die Ecke denken und immer schon da gewesenes zu hinterfragen, das ist auch ganz mein Ding (ist sicher noch niemandem aufgefallen *g*)

        lg
        Maria

  4. Die Stadt ist heute ein grosses Magnet für viele Menschen, vor allen in der so genanten dritten Welt.
    Warum lassen heute ganz viel Bauern die Früchte ungeerntet? Ja, da gibt es verschiedene Gründe, aber der wichtigste ist, das sich das nicht lohnt da sie keinen guten Preis bekommen. Der Konsument bezahlt das nicht. Es gibt ja auch günstige alternativen die importiert worden sind. Dazu kommt noch das die Bürokraten definieren was verkauft werden darf. Der Fall das die EU definiert was eine Banane ist, mit einer Normgrösse und Krümmung von xy aufweist darf als Banane verkauft werden. Der Rest der davon Abweicht ist „keine Banane“ !!!!!!!! Die Natur lässt sich aber nichts vorschreiben und die Früchte wachsen wie sie können. Um diesen „Regeln“ gerecht zu werden wird das Land industrialisiert auch kosten der lokalen Bevölkerung, die wiederum in die Stadt flüchtet um dort ihr „grosses Glück“ zu finden. Einen billigen Job zu haben und billig was einzukaufen. Warum leben in vielen Ländern über 60% der Menschen in der Stadt?

    • Vielen Dank für diese Gedanken zu dem Thema. Auf dem Blog von Widerstandistzweckmässig gab es auch einen Artikel dazu, 90 Mio. Tonnen Lebensmittel werden in der EU pro Jahr allein weggeworfen! Das kommt noch zu den nicht geernteten Früchten und Gemüse dazu.
      Es gibt schon eine Bewegung, die sich gegen die Praxis wehrt, nur „perfekt“ geformte Nahrungsmittel zu essen. Wir müssen als Konsumenten wirklich umdenken.
      In dem Video ist ja auch dieser Punkt thematisiert, dass der Konsument heute nicht mehr den ganzen Preis zahlt, sondern der Produzent. Wir leben also auf Kosten derer, die wir Entwicklungsländer nennen und die wir auf der anderen Seite mit Hilfswerken unterstützten.
      Hoffnung machen da die Fair Trade Labels, doch müssen diese mit Windmühlenflügeln kämpfen, die Lobby von denen ist noch viel zu klein.
      Nochmals vielen Dank für diese Gedanken zu dem Beitrag!

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