Ohne Einbußen duschen!

Unsere Jungs – als sie noch zuhause wohnten – hatten einen ex-or-bi-tan-ten Duschgelverbrauch. Das hat mich immer so ziemlich geärgert. So viel flüssige Seife fließt Tag für Tag durch die Abflussrohre. Ganz zu schweigen von den Plastikflaschen der Duschgels, die ich zwar brav zum lokalen „Ökihof“ (Recyclingstellen in der Schweiz) bringe, aber dennoch…

Eine gute Abhilfe sind die Duschschwämme. Man kann sie aus Naturmaterialien nehmen, oder auch aus Kunststoff. Ich kenne die Ökobilanz der beiden Schwämme nicht – Natur versus Kunststoff – aber das ist auch in diesem Fall nicht so wichtig, denn wenn Kunststoff langfristig im Einsatz ist und nach Ablauf der Gebrauchszeit ins Recycling gegeben wird, ist die Ökobilanz vielleicht nicht einmal die schlechteste?

Der Schwamm meiner Wahl ist dieser hier:

Bild

Sich mit so einem Schwamm einzuseifen hat folgende Vorteile:

1. Duschfest: das Duschgel schäumt so richtig toll, man riecht die Duftstoffe viel intensiver und es ist ein richtiger Muntermacher!
2. Angenehmer Nebeneffekt: man braucht viel weniger Duschgel
3. Wenn man dann noch zwischendurch das Wasser abstellt, während man sich einseift, fließt nicht literweise Wasser grundlos in den Abfluss (zugegeben, so müde, wie ich morgens bin, halte ich mich nicht immer daran…)
4. Wer Rheuma hat, soll das unbedingt ausprobieren, die feste Massage mit dem Schwamm wirkt gut!
5. Wer dazu neigt, viel Hautschuppen zu bilden, kann sich freuen: Problem gelöst!

Worth thinking about! Zu Deutsch – es lohnt sich, darüber nachzudenken!

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5 Gedanken zu „Ohne Einbußen duschen!

  1. Prinzipiell finde ich den Schwamm (Plastik mal außen vor) eine gute Idee. Andererseits ist hier noch ein wesentlicher Verschwendungsfaktor unberücksichtigt: das Duschgel selbst! Alle flüssigen Seifen, Duschgels, Waschmittel etc. sind nur für einen gut: die Industrieunternehmen, die das herstellen (und die Verpackungshersteller natürlich)!
    Eine Frau, die bis vor ein paar Jahren im Kosmetikhandel gearbeitet hat, hat mir mal erzählt, daß Wasser in der Branche „Profitin“ genannt wird, d.h. das, was einem den meisten Profit verschafft! Duschgel ist nur Seifengrundlage mit ordentlich Wasser versetzt, man bezahlt dabei also vor allem Wasser.

    Also am besten feste Seife verwenden. Hält viel länger als Duschgel, wenn man sie immer ordentlich abtrocknen lässt (Magnethalter sind da toll) und bedeutet obendrein weniger Verpackungsmüll. Wenn einem der Duft wichtig ist, kann man auch bei einem handwerklichen Sieder kaufen – da gibt es wunderbar duftende Varianten. Leute mit Neurodermitis oder ähnlichen Hautproblemen fahren mit einer unbedufteten Seife (möglichst aus Olivenöl) übrigens deutlich besser als mit den angeblich so hautfreundlichen seifenfreien Waschstücken aus der Apotheke etc. Die Kosmetikindustrie will einem immer einreden, traditionelle Seife sei nicht hautfreundlich, aber das ist Quatsch (cui bono…).

    • Wir Menschen sind schon komische Wesen… Zahlen Geld für mit Wasser verdünnte Seife! Deine Bekannte hat mit „Profitinin“ den Nagel auf den Kopf getroffen. Gut beobachtet und ein sehr gutes Argument gegen Duschgel, auch in Sachen Verpackung. Ich benutze im Moment zwar auch eine Seife (zwischendrin brauche ich die Seifen auf, die ich in Hotels 1-2 mal benutzt habe, da ich weiss, dass sie weggeworfen werden), aber ich habe auch gerne Duschgel, des Duftes wegen und weil es immer ein herrliches „Waschfest“ ist, wenn es so richtig schön schäumt und duftet. Mein Beitrag richtete sich an jene, die gerne Duschgel benutzen, denn auch wenn das nicht so umweltfreundlich wie Seife ist, so gibt es doch für jene Menschen die Möglichkeit, sparsamer mit der Ressource Duschgel umzugehen.
      Ich danke herzlich für die guten Impulse in Deiner Rückmeldung!
      Grüsse von Cornelia

  2. Deine Beweggründe finde ich sehr gut, aber ich würde nicht auf Plastik zurück greifen. Gerade habe ich einen Beitrag gesehen, wie viele Giftstoffe Plastik abgibt. Damit will ich meinen Körper nicht einreiben muss ich ehrlicherweise gestehen.

    Ich habe mir einen Duschpuschel aus Baumwolle gehäkelt. Man kann aber auch einfach einen Waschlappen bzw. Waschhandschuh aus Baumwolle nehmen. Auch damit lassen sich Hautschuppen super lösen, es schäumt prima und man braucht weniger Duschgel.

    Das große Plus – ein Waschlappen oder Waschhandschuh befindet sich bereits in fast jedem Haushalt.

    lg
    Maria

  3. Bei so kurzsichtigen Zeitgenossen wie mich hilft auch eingefärbtes Duschgel gegen unnötigen Verbrauch: das kann ich wenigstens auch ohne Brille erkennen. Die transparenten Duschgels taugen nicht für Fehlsichtige.

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